CHRISTINE MAURER

 

Ich schätze an VISION-EUROPA-JETZT!, dass das Gemeinsame aufgezeigt und betont wird, aber auch dunkle Zeiten und kritische Themen unserer gemeinsamen Geschichte thematisiert werden. 

Und es werden schöne Visionen angedeutet, die Mut machen! Beeindruckend ist die Vielfalt der angesprochenen Themenbereiche und auch, wie beim Gemälde von ALINA ATLANTIS, die emotionale Wirkung auf den Betrachter, die nicht zuletzt durch die treffende Farbgebung unterstützt wird.

Ein sehr schönes, ansprechendes, beeindruckendes Projekt, dem ich weiterhin viel Erfolg wünsche! 

 

 

Welche Vorteile haben die Menschen von einem geeinten Europa?
„Die Möglichkeit der Zusammenarbeit, im Vertrauen auf gemeinsame Wertvorstellungen und Ziele, um so wichtige Probleme (Klimaschutz, Umweltbelastung, militärische Konflikte etc.) zu lösen und auf eine friedliche Welt hinzuarbeiten.“

 

Was gefällt Ihnen an Europa am meisten?
„Gemeinsame Wertvorstellungen und Traditionen, auch kultureller Art. Der hohe Stellenwert der Menschenrechte und das Demokratiebewusstsein. Innerhalb der EU die Freizügigkeit um verschiedenen Bereichen und die gute Zusammenarbeit auch auf behördlicher Ebene.“

 

Welche Erwartungen haben Sie an Europa?
„ ... dass es gelingen möge, die europäischen Standards bezügliich Menschenrechte, Demokratiebewusstsein, Freiheit der Presse (besonders auch als Instrument der Machtkontrolle) zu erhalten (bzw. in manchen Staaten besser durchzusetzen!)

... dass druch europaweit abgesprochenen und gut vernetzte Projekte die Fluchtursachen in den ärmeren Ländern bekämpft werden: z. B. durch größere Projekte in Richtung Klimaschutz, zur Achtung der Menschenrechte (indem gemeimsam Druck auf Diktatoren und korrupte Regimes ausgeübt wird.

Die EU müsste sich (als mächtige Institution) teilweise mit der WTO 'anlegen', wenn in anderen Ländern durch 'erzwungenermaßen' für Billigimporte geöffnete Grenzen die Kleinbauern in den Ruin getrieben werden und so dort die Selbstversorgung gefährdet wird.

 ... dass die Reformen im Agrarsektor in Richtung ökologische Landwirtschaft vorankommen, d. h. z. B. dass europaweit umweltbewusst arbeitende kleinere Betriebe gefördert werden und nicht die (meist weniger umweltfreundlich arbeitenden ) Großbetriebe.

... dass die EU (gerade auch im Zeitaler der Globalisierung) primär die Interessen der EU-Bürger vertritt und noch außen hin verteidigt, z. B. gegen Billigimporte aus Länder, die unter Missachtung der Menschenrechte und Umweltstandards produziert worden sind."