EUROPA – DIE FUSION VON GUT UND BÖSE

Ausstellung bei der IGB Karlsruhe

Vernissage

Seit 2014 arbeitet Alina Atlantis an Projekten für eine gesamteuropäische Identität. Sie ist überzeugt, dass nur ein vereintes, in sich intaktes Europa den sozialen und wirtschaftlichen Frieden sichert. Auf der einen Seite begegnen sich immer mehr Menschen in Europa auch durch Programme und Initiativen und werden zu begeisterten Europäern. Auf der anderen Seite scheint der Vereinigungsprozess eine Kehrtwendung zu machen: Brexit, die nicht gelöste Flüchtlingskrise, die Bankenkrise, die Eurokrise, eine verheerend wachsende Jugendarbeitslosigkeit (in Griedenland sind es fast 60 %, Stand 2016). Was ist los mit Europa? Wohin geht Europa? Was bedeutet Europa? Was kann Europa? – Was Europa fehlt, ist eine Vision, ein Leitbild. .... Talkshows, Artikel, Büchern, Ausstellungen, Programme, Initiativen erreichen oft nur einen elitären Teil der Menschen in Europa. Für die meisten Europäer ist Europa woanders, aber nicht da, wo sie gerade sind. Europa muss in den Alltag a l l e r Europäer integriert sein. Von Europa geht eine tiefe Faszination aus, die begeistert. Jeder soll die faszinierende Vision kennen.

Kennen Sie Coca Cola? – ja. Kennen Sie die Vision Europa? –
JA.

Über 10 Jahre hat Alina Atlantis die Vision Europa aus verschiedenen europäischen Ländern analysiert und eine gemeinsame Schnittmenge erarbeitet. Die Sichtbarkeit, Fassbarkeit sowie die Verbreitung und Verankerung dieser gemeinsamen Vision hat sie als europaweites kulturpolitsches Friedensprojekt angelegt. Parallel zu den Recherchearbeiten entstanden tausende Skizzen und Zeichnungen, mit denen Alina Atlantis das großen Thema Vision Europa inhaltlich und visuell entwickelt. Die Ausstellung zeigt einen Teil der Unikate, die zum ersten mal – der Öffentlichkeit zugänglich – ausgestellt sind und die Entwicklung des 40 qm großen Leitbildes Vision Europa dokumentieren.

Alina Atlantis arbeitet mit Malerei, Performance, Installation und irritierenden Denkprogrammen im Alltag. Zentrales Thema ist die Überwindung von erlernten dualistischen Denkmustern und die Schlüsselposition von Bildern im Prozess der Realitätsbildung. Wie weit können wir denken? Was können wir uns alles erdenken? Wie verändern Vor-Bilder unser Bewusstsein und unser Handeln?

Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens sind Bilder aus Öltempera und Ölkreide, die gerne auch einmal großformatig ausfallen. Der vielfach orange-rötliche Hintergrund ist bei Alina Atlantis als Symbol für eine intensive Lebensenergie zu verstehen. Dynamische, fast schon labyrinthische Linienstrukturen auf den Bildern, konsequente Reduzierung der Farben auf meist zwei Grundtöne – häufig blau-weiß oder rot-gelb – erzeugen eine positive, energiegeladene, hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung, die verbunden ist mit einer Aufforderung zur eigenen Aktivität. Interaktion mit dem Betrachter und Publikum ist Alina Atlantis wichtig. Daher arbeitet sie auch live in Firmen und öffentlichen Plätzen. Davon bekamen die zahlreich erschienenen Gäste der Vernissage einen Eindruck, als Alina Atlantis auf einer großen Leinwand ihre Assoziationen zu Europa direkt visuell umsetzte.

Für Besucher der Ausstellung: IGB Karlsruhe / D – 76133 Karlsruhe / Fritz-Erler-Str. 25 / Tel.: + 49 (0) 7 21 / 82 99-0

Anfahrt: https://www.ingenieurgruppe-bauen.de/de/ingenieurgruppe-bauen/standorte.php

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